Enduro Freeride Basis- und Intensiv-Training 


Hallo Biker,

hier der Erfahrungsbericht von Chrissi M. zum Enduro - Intensiv - Training.

Hallo,
es war wirklich ein gutes Training. Das „normale“ Fahrsicherheitstraining haben wir dort auch schon gemacht, sehr gut, mit der eigenen Maschine Bremswege etc. auszuprobieren, aber dieses Enduro Training hat mir persönlich als Anfängerin halt gezeigt, dass ich NICHT in Panik geraten muss, wenn es mal über einen Waldweg/Schotterstrecke/Stück Grasnarbe geht auf einem Ausflug - es geht alles!!! Und stehend noch viel besser! Und Gelände wie in Lüneburg hat man ja auf einer normalen Ausflugstour eher selten - aber man („frau“) weiß jetzt: auch DAS ist möglich. Wir gesagt, Richard und ich sind auch von Marco, dem Trainer, begeistert.

...und weiter...


Ich wollte mich noch einmal für die super Organisation des Trainings bedanken. Es war wirklich super und hat uns viel gebracht. Den „Lehrer“ fanden Richard und ich sehr gut, er hat für alle „Fähigkeitsgrade“ (unseres Erachtens) etwas geboten, jeder konnte wohl nach seinen Fähigkeiten etwas aus dem Kurs holen und lernen. Ich bin zwar ein paar Male „umgefallen“, aber das ist wohl bei einem solchen Training normal und es wurde wohl (wenn überhaupt) nur der „Stolz“ verletzt und es gab keine körperlichen Blessuren! Ich persönlich kam besser zurecht als erwartet (auch mit der Höhe der Maschine) und es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an „das Team“, es war sehr nett, wir haben ja zusammen sicher literweise Schweiß verloren und ich persönlich habe schon ziemlich Muskelkater am folgenden Tag. Danke auch an Joachim, der uns sicher und gut hin- und zurück kutschiert hat! Es war ein Erlebnis!
Viele Grüße an alle und bis demnächst vielleicht wieder einmal!
Chrissi und Richi

Bericht vom Basis-Training 

Acht Biker auf Abwegen so könnte man es bezeichnen.
Am Samstag morgen trafen wir uns beim Daisys Diner, um uns mit den SG Stern Viano gemeinschaftlich auf den Weg zum ADAC Übungsgelände in Lüneburg zu machen.
Auf der Hinfahrt gab es im Auto schon reichlich Gesprächsstoff „was uns wohl so erwartet“ und auch andere Themen wurde heiß diskutiert.
Nach der Anmeldung kam pünktlich unser Trainer ein Schweizer begrüßte uns und führte uns zu den Maschinen. Das sind ganz andere als die die wir bei uns im Club fahren stellte Hartwig fest und fragte gleich nach einer mit geringerer Sitzhöhe.
Leider waren die KTM mit 25 PS und 350ccm alle gleich, also blieb uns nichts anderes über als den Tag so wie es ist durchzustehen. Nach kurzer Einweisung ging es ins Gelände was auch auf dem ADAC Übungsplatz mal künstlich angelegt worden war.
Zuerst ging es auf eine grüne Wiese (ob die nach unserem Training auch noch grün ist?). Hier wurden wir in die Verhaltensweisen eines Geländemotorrades eingewiesen um im Anschluss diese gleich praktisch zu probieren.
Die ersten Runden wurde noch zögerlich und mit Respekt gedreht, aber dann wurde es immer wilder. Umso länger wir fuhren umso mehr Kunststücke konnten wir auf den Enduros umsetzen. So mancher probierte mal das linke oder das rechte Bein hoch zu stemmen oder auch im Damensitz zu fahren. Mit durchdrehenden Rädern loszufahren und den nachfolgenden den Dreck und Staub entgegenzuschleudern macht Echt Laune. Nachdem wir unseren Trainer von unseren Fähigkeiten überzeugen konnten ging es ins richtige Geländer. Vor uns Berge so hoch wie die Zugspitze, was uns aber nicht vom befahren abhielt. Da fällt mir ein Sprichwort ein was wunderbar passt „ wir fahren über Stock und Stein“. Jetzt wurde unsere ganze Konzentration gefordert Berge rauf und runter mit Geröll bremsen und beschleunigen, Schlaglöcher ausweichen, in die Kurve einlenken usw. Mein Gott was sind wir am Schwitzen wir brauchen eine Pause und was zum Trinken. Das Wetter hat es diesmal ja besonders gut mit uns gemeint. Voll die Sonne auf die Glatze. Nach der Pause ging es nochmals ins Gelände, durchs dichte Gebüsch, vorbei an dicken Bäumen und über Holzbrücken die man zu Fuß nicht unbedingt überqueren wollte. Nach gut 3,5 Std. intensivem Training war es dann auch gut und wir freuten uns aus den durchgeschwitzten Klamotten rauszukommen. Kurz die Motorräder wieder an der Abgabestelle geparkt die Urkunde entgegen genommen und dann ab Richtung Bremen. Man merkte schon das wir kaputt waren denn aus dem angeregte und lautem Gespräch aus der Hinfahrt wurde ein leises gemurmel. Trotzdem war es mal wieder eine gelungene Veranstaltung mit Wiederholungskarakter.
Gruß Uwe